Sebastian Ciesla beim Ferienseminar

Azubi aus Volkenschwand erhält besondere Einladung

Sparkassen-Auszubildender Sebastian Ciesla (links) mit Regierungspräsident Rainer Haselbeck beim Ferienseminar. (Bildquelle: Kreissparkasse Kelheim)

Kelheim/Landshut/Mainburg. Eine Ehrung der besonderen Art erhielten 20 bayerische Auszubildende und Schüler der Fach- und Berufsoberschulen. Sie alle wurden für hervorragende schulische Leistungen und sozialen Einsatz von ihren Schulen für das jährlich vom Freistaat organisierte einwöchige Ferienseminar vorgeschlagen und von Kultusminister Michael Piazolo nach Landshut eingeladen.

Die aus allen bayerischen Regierungsbezirken zusammengekommene Gruppe war bunt gemischt und reichte von einer Bauzeichnerin über einen Zimmermann bis hin zum Informatiker und Absolventen der Fachoberschule. Mit von der Partie war Sebastian Ciesla aus der Gemeinde Volkenschwand, der sich seine Teilnahme am Seminar mit einem Notenschnitt von 1,0 in der Berufsschule, seinem Einsatz für Natur- und Umweltschutz und dem Engagement als Klassen- und Tagesprecher redlich verdient hat.


Auch Schulleiter Johann Huber (rechts) und Klassenleiter Hans-Jürgen Nadler (links) freuen sich für Sebastian und überreichen ihm die zugehörige Urkunde. (Bildquelle: BSZ Kelheim)

Einer von zweien

Der in Mainburg arbeitende Auszubildende der Kreissparkasse Kelheim war nur einer von zwei angehenden Bankkaufleuten aus ganz Bayern, die sich für die Veranstaltung qualifiziert hatten. Nachdem der Austragungsort des Ferienseminars jedes Jahr wechselt, war heuer Niederbayern an der Reihe und konnte zeigen, was der Bezirk zu bieten hat. So spannend wie die Region fiel auch das Programm aus, das Regierungsschuldirektor Roland Ilg als Betreuer ausgearbeitet hatte.

Nachdem Regierungspräsident Rainer Haselbeck die „Bayernauswahl“, wie er sie nannte, herzlich begrüßte und sich ihren Fragen gestellt hatte, ging es auf zur Stadtrallye durch Landshut. Neben der Erkundung der Stadt stand auch das Gürtelmachen aus Leder oder das Dengeln eines traditionellen Kupferbechers auf dem Programm. Tags darauf ging es mit dem Bus nach Kelheim zur Befreiungshalle. Weil Sebastian die Kelheimer Berufsschule besucht, übernahm er die Vorstellung von Stadt und Befreiungshalle gleich selbst. Führungen durch die Asamkirche St. Georg in Weltenburg und durch die Tropfsteinhöhle Schulerloch rundeten den Ausflug in den heimischen Landkreis ab.

Am nächsten Tag konnte die Gruppe mit Lamas und Alpakas wandern gehen und nachmittags im Golfclub Schlossberg bei Reisbach unter den Anweisungen von zwei professionellen Trainern ihre ersten Abschläge üben. Abgerundet wurde das Seminar durch einen Besuch an der Hochschule Landshut, wo die Teilnehmer vom Hochschulpräsidenten Fritz Pornbacher empfangen und ihnen im Anschluss sowohl der Campus als auch einzelne Studiengänge vorgestellt wurden. Glücklich und erfüllt von schönen Erinnerungen und neuen Freundschaften machten sich die Seminarteilnehmer dann wieder auf die Heimreise.

Quelle: Hallertauer Zeitung

Das BSZ Kelheim zu Besuch in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Flossenbürg. Was es heißt, zur Zeit der Nationalsozialisten in ein Arbeitslager gebracht zu werden, davon bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klassen W10, F10 und B11 zusammen mit ihren drei Geschichtslehrern einen ungefähren Eindruck, als sie am 15.11.2022 die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg besuchten.


In drei Gruppen wurden die Klassen über das Außengelände geführt und ihnen das Leben im tödlichsten Lager näher gebracht. Die Entmenschlichung der ankommenden Individuen begann dabei auf dem Appellplatz. Nach dem Aufmarsch mussten sich die Häftlinge ausziehen, wurden brutal rasiert und geduscht. Dabei prasselte abwechselnd eiskaltes und siedend heißes Wasser aus den Duschköpfen, so dass bereits hier ein Aussieben der Schwachen stattfinden konnte. Nur die Überlebenden erhielten danach ihre Nummer und die gestreifte Kleidung, die sie unübersehbar als Insasse enttarnte.

Ein weiterer Besichtigungspunkt waren die Baracken, welche 50m lang und 8m breit waren – gut erkennbar sind diese aufgrund der rekonstruierten Umrisse, welche die Vorder- und Rückseite der Baracken markieren. Obwohl eine Baracke für ca. 250 bis 300 Häftlinge ausgelegt war, hausten und schliefen während des Zweiten Weltkrieges teilweise 1000 Menschen in einer Baracke. Unter diesen Menschen waren aber nicht nur Juden, sondern auch Verbrecher, Kleinkriminelle (wobei das Stehlen eines Sacks Kartoffeln für die hungernde Familie bereits als Verbrechen angesehen wurde), Sinti und Roma, Homosexuelle und Behinderte.

Sehr nachdenklich wurden die Schülerinnen und Schüler des BSZ dann beim Anblick des Krematoriums im „Tal des Todes“, als erklärt wurde, dass hier zahlreiche Menschen verbrannt wurden, denen unter anderem vorher noch Goldzähne gezogen wurden, um sie dann für den eigenen Profit zu verkaufen. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges starben so viele Menschen aufgrund von unterschiedlichen Krankheiten, so dass die Leichen zusätzlich unter freiem Himmel verbrannt wurden. Die Rauchwolke zog sich dabei über die ganze Umgebung von Flossenbürg. Heute kann diese sogenannte Aschepyramide als Zeichen des Grauens besichtigt und Kerzen oder Blumen von Angehörigen dort niedergelegt werden.

Zum Abschluss waren sich alle einig, dass dieser Ausflug noch lange nachwirken und im Gedächtnis bleiben wird.

Autoren: Nadine Dietz, StRin, Dr. Peter Kaspar, OStR, Florian Pollich, OStR

Neue Gesichter am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Kelheim

OStD Johann Huber (2.v.r.) heißt die neuen Lehrkräfte zusammen mit dem Schulleitungsteam herzlich willkommen.

Kelheim. Im Schuljahr 2022/23 bekommt das BSZ Kelheim Unterstützung: Mit der Eröffnung der Berufsfachschule für Kinderpflege verstärken auch einige neue Lehrkräfte das bestehende Kollegium des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums in Kelheim. So freuen sich Lehrerin im Angestelltenverhältnis Elisabeth Graßl (Sozialpädagogische Praxis), Fachoberlehrerin Elli Kreitmeier (Werken/Hauswirtschaft), Lehrerin im Angestelltenverhältnis Julia Leyrer (Musik), die Fachlehreranwärterinnen Julia Renauer (Bewegung/Praxis- und Methodenlehre/Medienerziehung), Sophie Luschmann (Politik und Gesellschaft/Werkerziehung und Gestaltung/Sozialpädagogische Praxis) und Verena Sailer-Heyder (Praxis- und Methodenlehre/Medienerziehung/Werkerziehung und Gestaltung/Sozialpädagogische Praxis) sowie Studienrätin Alena Brandl (Sozialpädagogik/Englisch) auf die Arbeit mit den zukünftigen Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern in der Berufsfachschule für Kinderpflege. Für zusätzliche Verstärkung im Bereich der FOSBOS sorgen die Sozialpädagogen Rene Krüger und Marie-Luise Linke.

Darüber hinaus erweitern Studienrat Fabian Franz (Bautechnik), der in der Außenstelle Mainburg eingesetzt wird, sowie Studienreferendar Yalcin Emin (Metalltechnik/ Mathematik) das Kollegium der Berufsschule.

Autor: Simone Mittermeier, StRin

Neuwahlen beim Förderverein Kelheim

Die neue Vorstandschaft des Fördervereins Kelheim: StD Hubert Ramesberger, StD Anton Kolbinger, OStD Johann Huber, StRin Simone Mittermeier, Tobias Westner, Christian Amberg und Jürgen Eixner (v.l.n.r.).

Kelheim. Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Kelheim, die in diesem Jahr am 13.07.2022 stattfand, wurde dieses Mal auch die Vorstandschaft neu gewählt. Der langjährige erste Vorsitzende des Fördervereins Jürgen Eixner, Direktor der AOK Landshut/Kelheim, wechselte auf den zweiten Vorsitz. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde einstimmig Tobias Westner, Personalleiter der Kelheim Fibres GmbH, gewählt. Zum Schatzmeister wiedergewählt wurde Christian Amberg, Personalchef der Kreissparkasse Kelheim. Neue Schriftführerin wurde StRin Simone Mittermeier, Lehrerin an der FOSBOS Kelheim.

Laut Beschluss der Satzung gehören zudem der Schulleiter OStD Johann Huber, der ständige Stellvertreter des Schulleiters StD Hubert Ramesberger sowie der weitere ständige Stellvertreter des Schulleiters StD Anton Kolbinger als gesetzte Mitglieder der Vorstandschaft an.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

Wir sind Erasmus-Schule!

Kelheim. Das Berufliche Schulzentrum Kelheim hat sich erfolgreich für die aktuelle Programmgeneration von Erasmus im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung akkreditiert. Im Rahmen von „Erasmus+“ (so der Titel des neuen Programms) können Schülerinnen und Schüler wie Lehrkräfte unserer verschiedenen Schularten nun zunächst bis 2027 bei der Teilnahme an europäischen Austausch- und Bildungsmaßnahmen auf eine Förderung durch Erasmus bauen.

Laut dem Programmleitfaden von Erasmus+ ist das Hauptziel des Programms „durch lebenslanges Lernen die bildungsbezogene, berufliche und persönliche Entwicklung der Menschen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in Europa und darüber hinaus zu unterstützen und so zu nachhaltigem Wachstum, hochwertigen Arbeitsplätzen und sozialem Zusammenhalt, zur Innovationsförderung sowie zur Stärkung der europäischen Identität und des aktiven Bürgersinns beizutragen.“

Nach nunmehr über zwei Jahren pandemiebedingter Mobilitätspause freuen wir uns, die Umsetzung dieses Ziels in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Heranwachsenden und jungen Erwachsenen unserer Schulstandorte in Angriff nehmen zu können.

Autor: Simon Quoika, StR

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