Schüler der FOS Kelheim erhält Archäologiepreis

Text statt dem BildFrau Dr. Silvia Codreanu-Windauer (1.v.l.) übergibt den Archäologiepreis Schule an Sebastian Gomez-Rothtauscher (3.v.l.). Schulleiter OStD Johann Huber (2.v.l.), Lehrerin Christine Linhard (2.v.r.) und StD Anton Kolbinger freuen sich über diesen Erfolg (1.v.r.)

Kelheim. Dem Schüler des Beruflichen Schulzentrums Kelheim Sebastian Gomez-Rothtauscher (Klasse BFT13) wurde für seine Arbeit mit dem Thema „Analyse des momentanen Zustands der keltischen Viereckschanzen im Landkreis Kelheim“ im Seminar von Lehrerin Christine Linhard mit dem Titel „Jede Landschaft hat ihre Geschichte“ durch Frau Dr. Silvia Codreanu-Windauer.von der Gesellschaft für Archäologie in Bayern e. V. der Archäologiepreis verliehen.

Die Gesellschaft zeichnet Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen an bayerischen Schulen mit diesem Preis aus, die sich in Wahlkursen, Projekten oder Seminararbeiten in besonderer Weise und mit herausragendem Ertrag und Engagement für Archäologie bzw. Denkmalschutz in Bayern eingesetzt haben. Der Bayerische Archäologiepreis Schule ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

Schülerinnen und Schüler des BSZ Kelheim entwickeln Musikboxen für Seniorenheim

Olga Lechler (links) erklärt den Seniorinnen und Senioren, wie die Tonuinobox funktioniert.

Kelheim. „Er hat ein knallrotes Gummiboot“, „Schön ist die Jugend“, … Diese und andere Klänge lockten am Mittwoch, den 26.07.2022 viele Seniorinnen und Senioren auf die Terrasse des Seniorenhauses Riedenburg. Denn dort übergaben an diesem Tag die Schüler des Beruflichen Schulzentrums Kelheim zusammen mit ihrem Werkstattausbilder Harald Lehner und dem stellvertretenden Schulleiter StD Anton Kolbinger die Ergebnisse ihres Projekts mit dem Namen „Tonuinoboxen“. Dabei handelt es sich um Musikboxen, die von den Schülern Sebastian Paulus, Paul Heß und Gabriel Finger aus der Klasse FT11a im Rahmen des Unterrichts mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurden und durch einen Chip programmierbar sind. Die Schüler der 11. Klasse löteten das Innenleben und digitalisierten 814 Lieder. Das Design der Box übernahm Michael Halbritter aus der Klasse BT12b. Die Boxen dienen als Spiel für die Bewohner der Seniorenresidenz, denn zugehörig zu den Tonuinoboxen gibt es Kärtchen, die auf der Vorderseite mit der Anfangszeile eines Liedes bedruckt sind. Die Seniorinnen und Senioren dürfen anschließend raten, wie das Lied weitergeht und können zur Überprüfung die Karte in die Tonuinobox stecken. Die Box spielt schließlich das vollständige Lied. Als Vorlage dazu diente ein Schlagerkartenspiel.

Der stellvertretende Schulleiter StD Anton Kolbinger (links) und Werkstattausbilder Harald Lehner (3.v.r.) übergeben die Tonuinobox mit den Schülern des BSZ Kelheim an Heimleiterin Rita Höppner (2.v.l.) und die soziale Pflegekraft Olga Lechler (3.v.l.).

Initiiert wurde das Projekt von der sozialen Betreuerin des Seniorenhauses Riedenburg Olga Lechler, die auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Beschäftigung für ihre Bewohner war, die jedoch mit den herkömmlichen Musikanlagen - aufgrund der vielen Knöpfe - überfordert sind. Ihr Ziel war deshalb eine Aktivierungsbox, die fittere Bewohner selbst nutzen können und die auch von jedem Laien (z. B. Praktikanten, Angehörigen) eingesetzt werden kann, der sich mit den Seniorinnen und Senioren beschäftigen möchte. Olga Lechler wandte sich aus diesem Grund an die Fachoberschule und fand in Werkstattausbilder Harald Lehner den idealen Projektpartner. Zusammen mit OStR Stefan Weinzierl, der sich vor allem um die Digitalisierung der Daten kümmerte, nahm das Projekt an Fahrt auf und es entstanden schließlich die vielseitig einsetzbaren Tonuinoboxen.

Bisher existieren drei Spielvarianten: Es gibt ein Karten-Set als Karaoke-Spiel, ein Schlagerkarten-Spiel sowie ein Volkslieder- und Stimmungslieder-Spiel. Die Tonuinoboxen sind allerdings auch individuell an jede Seniorin und jeden Senior anpassbar, da die Karten mit der Lieblingsmusik jedes Bewohners programmiert werden können.

Die Tonuinoboxen eignen sich darüber hinaus als Gesprächsanlass, die gespielte Musik aktiviert die Bewohner und die Freude von früher kann transferiert werden, was der Erinnerungspflege dient. Die Box soll zum Mitsingen animieren, wobei die Lieder einfach gehalten sind, damit sich jeder traut mitzusingen. Zudem wurde absichtlich eine wackelige Stimme verwendet, um die Hürde, beim Gesang mit einzustimmen, gering zu halten. Dass Olga Lechler und das Team des BSZ Kelheim diese Ziele erreicht haben, wurde bei der Übergabe der Tonuinoboxen mehr als deutlich, als die Seniorinnen und Senioren mit leuchtenden Augen um die Tonuinoboxen herumsaßen und voller Freude die ihnen bekannten Lieder mitsangen.

Autor: Simone Mittermeier, StRin

Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Landkreis beim „Schoko-Workshop“ zu Gast am Beruflichen Schulzentrum in Kelheim

Christine Linhard (links), Leiterin des Fair Trade-Teams am BSZ Kelheim, freut sich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern über die Ergebnisse des „Schoko-Workshops“.

Kelheim. Schokolade mag (fast) jeder. Schokolade ist lecker, „Freude“ und am besten fair. Die GEPA- und FairAfric-Schokoladen sind das auf jeden Fall. Und um die ging es bei dem schulübergreifenden Treffen am Beruflichen Schulzentrum Kelheim.

Christine Linhard, Lehrerin am BSZ Kelheim und zuständig für das Fair Trade-Team der Schule, hatte zum „Schoko-Workshop“ eingeladen. Die Gäste kamen von der Realschule Mainburg, der Johann-Turmair-Realschule Abensberg, der Staatlichen Realschule Riedenburg und der Mädchen-Realschule St. Anna in Riedenburg. Die über 20 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften waren im Motiv-Wettbewerb ihrer Schulen als Siegerinnen und Sieger hervorgegangen. Ihre Logos mit bunten Kakaobohnen, Fair-Trade-Siegel oder Schulhaus schmücken ab sofort nicht nur die jeweilige Schulschokolade, sondern auch die neue „Weltladen“-Schokoladenedition mit GEPA-Schokolade, die es im Weltladen Kelheim bald - nach der momentanen Hitzewelle - zu kaufen gibt.

Zur Belohnung ihres Engagements durften die Gewinnerinnen und Gewinner nun also in der großen Schulküche des BSZ Kelheim selbst mit Schokolade leckere Quarkbrötchen, Schoko-Bananen und Schoko-Pancakes herstellen und natürlich auch mit Genuss verzehren.

Zur Einstimmung in das Thema diente der Film „Decolonize chocolate“ der Firma FairAfric, die nicht nur ihren Kakao, sondern auch ihre gesamte Schokolade in Ghana produziert. Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie wichtig für die Menschen vor Ort faire Handelsbeziehungen auf Augenhöhe sind.

Fast zeitgleich war auch eine Gruppe Berufsschülerinnen und Berufsschüler im Weltladen aktiv, um das „Schlaufenster“ zum Thema Handy der Staatlichen Realschule Abensberg abzulösen - und zwar mit einem Schokoladen-Schaufenster.

Fürs nächste Schuljahr sind neue Treffen der Schulen untereinander geplant, um sich im gemeinsamen Engagement für den Fairen Handel gegenseitig zu unterstützen.

Autorin: Christine Linhard, Lin AV

„Sushi-Guppie“, „Earth“ und „Umweltspiel“ – das Engagement der Schüler-Teams in Sachen Nachhaltigkeit wurde belohnt

Drei Preise des bundesweiten Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik gehen an das BSZ Kelheim

„Sushi-Guppie“

Kelheim. „Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!“ Angesichts zunehmender Hitzewellen, die auf uns zurollen, Waldbränden nicht nur im Mittelmeerraum und anderen Katastrophen war das Motto des diesjährigen bundesweiten Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik leider nur allzu passend gewählt. Umso wichtiger ist es, sich auch in der Schule intensiver mit Themen der Nachhaltigkeit aus einer globalen Perspektive auseinanderzusetzen.

„Earth“

Das haben die Schülerinnen und Schüler der FS12 am Beruflichen Schulzentrum Kelheim in diesem Schuljahr zusammen mit ihrer Biologie-Lehrerin Christine Linhard gemacht – mit großem Engagement, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Engagement Global GmbH nun auch belohnt wurde. Sogar drei der Teams konnten einen der bundesweit insgesamt 25 vierten Preise ergattern, mit Geld für die Klassenkasse und einer persönlichen Urkunde für jeden und jede.

„Umweltspiel“

Die Ergebnisse konnten sich aber auch wirklich sehen lassen. Ein über zwei Meter langer Fisch, der Körper ganz bunt mit Unmengen Plastikmüll ausstaffiert, weist an der Schule nun als „Sushi-Guppie“ auf das Müllproblem nicht nur der Ozeane hin. Wie es auch anders gehen könnte, zeigt die in liebevoller Kleinarbeit gestaltete Erdkugel der Gruppe „Earth“. Auf der einen Seite des Globus’ Artensterben, Massentierhaltung und Meeresspiegelanstieg, auf der anderen erneuerbare Energien, saubere Meere und Müllvermeidung.

Im „Umweltspiel“ kann man dann „mit Spaß und Gemeinschaft die Dringlichkeit des Klima- und Umweltschutzes erkennen“. Wer zuletzt die wenigsten CO2-Plättchen besitzt, der hat gewonnen. Auch diese Gruppe hat sich unglaublich ins Zeug gelegt und das Lob des Veranstalters: „Ihre Schülerinnen und Schüler haben ein großes Engagement für die nachhaltige Gestaltung der EINEN WELT bewiesen und gezeigt, dass sie sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben“ war nur zu wahr.

Herzlichen Glückwunsch allen – für den kleinen Tropfen auf den heißen Stein, der vielleicht dennoch ein wenig bewegt.

Autorin: Christine Linhard, Lin AV

Abschlussfeier der FOSBOS am BSZ Kelheim

Die besten Absolventinnen und Absolventen des Abiturjahrgangs 2022.

Kelheim. „Ein Hoch auf uns“ - Diese Zeile aus dem Lied von Andreas Bourani, gesungen vom Lehrerchor auf der diesjährigen Abschlussfeier in der gefüllten Aula des Beruflichen Schulzentrums in Kelheim, sprach vielen Absolventinnen und Absolventen direkt aus der Seele, denn ihre Anstrengungen im Laufe des Schuljahres wurden nun endlich belohnt: 199 Abiturientinnen und Abiturienten wurde an diesem Tag ihr Fachabitur- bzw. Abiturzeugnis überreicht!

Die Abschlussfeier konnte in diesem Jahr zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder im größeren feierlichen Rahmen stattfinden - sehr zur Freude der Schülerinnen und Schüler, da diese nun in Begleitung ihrer Familien und Freunde erscheinen konnten. Darauf ging auch der Ständige Stellvertreter des Schulleiters, StD Anton Kolbinger in seiner Begrüßungsrede ein und hieß im Anschluss alle Ehrengäste herzlich willkommen.


Isabell Mederer (FW13) freut sich zusammen mit Schulleiter OStD Johann Huber und StD Hubert Ramesberger (v.l.n.r.) über das beste Abitur der Schule und eine der besten Abiturprüfungen in Bayern.
 

(Fach-)Abitur als Fundament für das Leben

Landrat Martin Neumeyer begann seine Ansprache mit dem Spruch „Als Gott dich schuf, hat er sich nur Gutes dabei gedacht.“ und wies die Absolventinnen und Absolventen darauf hin, dass auch sie etwas geschafft hätten: nämlich das (Fach-)Abitur. „Heute erhalten Sie das Zeugnis über diese Leistung“, so Neumeyer weiter. Mit der Fachhochschulreife bzw. der (fachgebundenen) Hochschulreife hätten sie das Fundament für ihr Leben gelegt. So gab er den Abiturientinnen und Abiturienten mit auf den Weg: „Das Wissen, das Sie erworben haben, kann Ihnen keiner mehr nehmen!“ Neben Landrat Martin Neumeyer richteten auch die weiteren Ehrengäste Herr Dr. Hubert Faltermeier, Mitglied des Landtages, und Herr Tobias Westner, Fibres Kelheim als Vertreter des Fördervereins, einige Worte und Glückwünsche an die Schülerinnen und Schüler.

52 Abiturientinnen und Abiturienten mit der Eins vor dem Komma

„Erfolg kommt dann, wenn du tust, was du liebst.“ Mit diesem Zitat von Albert Einstein eröffnete Schulleiter OStD Johann Huber seine Grußworte an die Absolventinnen und Absolventen sowie an alle Festgäste, die sich in der geschmückten Aula eingefunden hatten. Huber gratulierte seinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern zum bestandenen „Etappensieg“ - dem (Fach-) Abitur - und zeigte sich besonders stolz, dass 52 Abiturientinnen und Abiturienten die Eins vor dem Komma haben, davon wiederum 26 sogar mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. „Doch der Erfolg von Schule zeigt sich nicht nur in den Abiturnoten“, so Huber, „er zeigt sich nach meinem Verständnis vor allem darin, ob wir Ihnen die notwendigen Voraussetzungen für ein gelingendes, funktionierendes Leben mitgegeben haben.“ Dieses Ziel sieht Huber als erreicht an, da den Schülerinnen und Schüler in der Schule nicht nur Wissen vermittelt wurde, sondern die individuelle Fähigkeit, in Situationen richtig zu reagieren und ihr Leben damit selbstständig und klug planen und gestalten zu können.

Zum Abschluss seiner Rede wünschte OStD Johann Huber den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg für ihren zukünftigen privaten und beruflichen Lebensweg.

Bestenehrung und Ausgabe der Abiturzeugnisse

Im Anschluss an die Grußworte folgte die Verleihung der Preise an die besten Abiturientinnen und Abiturienten, die vom Förderverein, dem Kreisverband Kelheim des Genossenschaftsverbandes Bayern (Raiffeisenbank), der Kreissparkasse Kelheim und der AOK gestiftet wurden, sowie die Überreichung der Abiturzeugnisse.

Einen Sonderpreis - gestiftet von der Landesvereinigung der Fachoberschulen Bayerns - erhielten Isabell Mederer (FW13) und Magdalena Hierl (BW12), die neben dem besten Abitur bzw. Fachabitur der Schule mit einem Schnitt von 0,90 bzw. 1,00 zudem eine der besten Abiturprüfungen in Bayern ablegten.

Musikalisch untermalt wurde die Abschlussfeier von der Schülerband und dem Lehrerchor, die für einen feierlichen Rahmen sorgten.

Nach der Abschlussfeier schloss sich ein geselliges Beisammensein mit Sekt und Knabbereien an.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

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