Kelheimer Bank-Azubis besuchen Bayerischen Landtag in München

Besuch im Bayerischen Landtag.

München/Landkreis Kelheim. Spannende Einblicke in ihre Arbeit als Landtagsabgeordnete für den Landkreis Kelheim gab Petra Högl (CSU) kürzlich den angehenden Bankkaufleuten der Berufsschule Kelheim bei deren Besuch des Bayerischen Landtages. Die rund 30 Nachwuchsbankkaufleute, die alle bei der Kreissparkasse Kelheim oder den Genossenschaftsbanken im Landkreis beschäftigt sind, freuten sich sehr über die spontane Zusage Högls, diese nach München in den Bayerischen Landtag einzuladen und ihnen dort die Arbeit des Parlaments und den Ablauf einer Arbeitswoche als Abgeordnete näher zu bringen.

 Meinungsaustausch mit MdL Petra Högl zu aktuellen politischen Themen.

Im Vorfeld erarbeiteten die Schüler im Unterricht einige Fragen aus den Bereichen Persönliches und politisches Tagesgeschehen, über die sie sich mit Frau Högl in einer interessanten und lebhaften Diskussion austauschten. Auf der Agenda standen u. a. Themen wie Cannabis-Legalisierung, nachhaltige Ausgestaltung des Rentensystems, Einführung der Wehrpflicht, Krankenhausreform und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs.

Dabei interessierten sich die Schüler auch dafür, wie der Arbeitsalltag einer Landtagsabgeordneten aussieht und wie man dazu kommt, eine politische Laufbahn einzuschlagen. Frau Högl schilderte dabei eindrucksvoll ihren Werdegang und motivierte die Schülerinnen und Schüler, sich selbst politisch zu engagieren. An dieser Stelle wurde auch deutlich, wie wichtig es ist, sich dauerhaft für die Demokratie einzusetzen. Nach dem Gespräch mit der Abgeordneten informierten sich die Auszubildenden gemeinsam mit den Lehrkräften Maria Auer und Hans-Jürgen Nadler bei einem Rundgang durch das Maximilianeum über die Geschichte und die Architektur des Gebäudes.

Ein gemeinsames Essen in der Landtagsgaststätte mit der Abgeordneten Petra Högl rundete den Besuch der Bank-Azubis aus dem Landkreis Kelheim im Bayerischen Landtag ab.

Autor: Hans-Jürgen Nadler, OStR

Respekt - mehr als nur ein Wort

Kelheim. Was bedingt ein respektvolles Verhalten? Wann endet ein Streit und wann beginnt eine Beleidigung? Wie fühlen sich Menschen nach einer ausgesprochenen Beleidigung? Fragen dieser Art stellten sich die Schülerinnen und Schüler der KH10b, als sie am 12.02.2024 zusammen mit Christian Ludwig in das Respekttraining starteten. Im kommunikativen Austausch berieten sich die Jugendlichen über den sozialen Umgang untereinander und berichteten von verschiedenen Konfliktsituationen aus ihrem Alltag. Insbesondere Aussagen wie „Meine Freunde wissen, dass die Beleidigungen nur „Spaß“ sind“, wurden als Grundlage genutzt, um sich in die Konfliktpartner hineinzuversetzen und Emotionen zu erörtern.

Damit ist es Christian Ludwig durch empathische Fragestellungen gelungen, dass sich selbst Schülerinnen und Schüler mit hartem Kern öffneten und sich auf eine ehrliche Debatte eingelassen haben, welche Beleidigungen kein Spaß mehr sein dürfen und wann auch im verbalen Streit Grenzen erreicht sind.

Autorin: Nadine Emersleben, StRin

Wege nach der Ausbildung - Kaufleute informieren sich

Kelheim. Bei den 12. Klassen der Kaufleute für Büromanagement, den Industriekaufleuten und den Kaufleuten im Einzelhandel geht es in den Endspurt. Die Prüfungen stehen kurz bevor und so stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler auch die Frage nach dem „Danach“. Aus diesem Grund durften wir Anfang März an zwei Tagen Herrn Oguntke von der Agentur für Arbeit Regensburg bei uns begrüßen. In einem sehr kurzweiligen und informativen Vortrag gab er den interessierten Zuhörern einen Überblick über die Wege, die den baldigen Absolventen offenstehen. Neben einem Verbleib im Beruf oder sogar im Ausbildungsbetrieb wurden auch weitere Möglichkeiten erläutert. So konnten die Schülerinnen und Schüler etwas über die Berufsoberschule und entsprechende Studienmöglichkeiten, die Karriereberatung der Bundeswehr und auch über das Arbeiten im Ausland erfahren.

In Zeiten des lebenslangen Lernens sind auch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wichtig. Deshalb lag der Schwerpunkt im Anschluss in diesem Bereich. Hier empfahl Herr Oguntke den Schülerinnen und Schülern, sich der eigenen Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden und diese bei der Wahl der Maßnahmen mit einfließen zu lassen. In diesem Zusammenhang stellte der Experte den Schülerinnen und Schülern die Weiterbildungssuche auf den Seiten der Arbeitsagentur vor, welches einen umfassenden Überblick über aktuell angebotene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gibt.

Abschließend wurden die Fragen der baldigen Berufseinsteiger nach Einstiegsgehalt, Aufstiegschancen in unterschiedlichen Branchen sowie Verwaltungstätigkeiten im öffentlichen Dienst beantwortet. Zudem nutzten noch einige das Angebot des persönlichen Gesprächs im Anschluss an die Veranstaltung, so dass unsere baldigen Absolventen mit neuen Perspektiven und Ideen in die letzten Wochen ihrer Ausbildung starten können.

Autorin: Birgit Kuffer, OStRin

Großhandelskaufleute in Prag

Kelheim. Eine Studienfahrt führte die Großhandelskaufleute der 11. Jahrgangsstufe vom 21. bis zum 23. Januar 2024 in die tschechische Hauptstadt Prag. Auf dem Programm standen gemeinsame Aktivitäten mit Schülerinnen und Schülern der tschechischen Partnerschule des BSZ Kelheim sowie auch die Besichtigung eines Verwaltungszentrums.

Nach einer vierstündigen Anreise mit der Länderbahn von Regensburg nach Prag nutzte die Besuchergruppe den Rest des Sonntags für die Erkundung der Prager Altstadt. Der folgende Tag führte die angehenden Großhandelskaufleute zur nahegelegenen Partnerschule. Die Handelsakademie Heroldovy sady liegt im Prager Stadtteil Vršovice und ist eine weiterführende Schule, welche im Anschluss an die neunjährige tschechische Grundschulzeit bis zum Abitur führt. Gemeinsam mit einer Schülergruppe der Partnerschule wurde am Vormittag unter Anleitung eines Dozenten eine Sprachanimation durchgeführt, in deren Rahmen den Schülerinnen und Schülern spielerisch Sprache und Kultur des Nachbarlandes vermittelt wurde. Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen besuchte die deutsch-tschechische Schülergruppe nachmittags das Prager Verwaltungszentrum der belgischen Unternehmensgruppe AB InBev, das mit der Koordination und Überwachung globaler logistischer Prozesse des Konzerns betraut ist und aktuell 800 Mitarbeiter aus über 40 Ländern beschäftigt. Einer kurzweiligen Präsentation des Direktors folgte eine spannende Führung durch das Bürogebäude, bei der die Schülerinnen und Schüler moderne Bürokonzepte wie Open-Space-Lösungen und die in Verbindung mit der Zunahme von Homeoffice etablierten Shared-Desk-Konzepte hautnah erleben durften. Am Dienstagvormittag referierten die angehenden Großhändler vor den tschechischen Schülerinnen und Schülern über das duale Ausbildungssystem und stellten ihre Ausbildungsbetriebe vor. Danach hieß es schon Abschied nehmen, und die Reisegruppe machte sich auf den Weg zum Prager Hauptbahnhof, wo am frühen Nachmittag die Rückfahrt angetreten wurde. Neben vielen gewonnenen Eindrücken, gemeinsamen positiven Erfahrungen und neuen Kontakten bleibt auch die Neugier auf mehr.

Autor: Carl Illchmann, OStR

Banken und Schule im Dialog

v.l.n.r. Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-bank Kreis Kelheim Christoph Schweiger, Klassenleiter Hans-Jürgen Nadler und Abteilungsleiterin Maria Auer von der Berufsschule Kelheim sowie Geschäfts-stellenleiter und Ausbilder der Raiffeisenbank Kreis Kelheim Jürgen Sturm

Kelheim. Die enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben liegt den Lehrkräften der Bankklassen der Berufsschule Kelheim seit Jahren sehr am Herzen. Ein Indikator hierfür ist u. a. der regelmäßige Besuch der Pädagogen bei den Ausbildern der Kreditinstitute vor Ort. Dabei geben die Lehrkräfte bis zu zweimal im Jahr einen Überblick zum Ablauf des schulischen Teils der Ausbildung und tauschen sich im persönlichen Gespräch über den aktuellen Leistungsstand der Auszubildenden aus. Neben den Prüfungsergebnissen wird auch ein großes Augenmerk auf die Mitarbeit, das Engagement sowie die Entwicklung des Verhaltens der Schüler in Theorie und Praxis gelegt. Dabei stehen immer das Wohl und der individuelle Lernfortschritt der angehenden Bankkaufleute im Mittelpunkt. „Gerade in der intensiven Phase der beruflichen Ausbildung kommt es darauf an, dass der Betrieb wie auch die Berufsschule an einem Strang ziehen und sich für optimale Rahmenbedingungen der Auszubildenden einsetzen. Daher sei ein regelmäßiger gegenseitiger Austausch über die Ausbildungsinhalte und das Anforderungsprofil der Betriebe unerlässlich und biete für beide Seiten große Chancen“, erklärt einer der Ausbilder. Thematisiert wird bei den regelmäßigen Besuchen auch immer wieder die Anzahl der zu vergebenden Ausbildungsplätze sowie die Übernahmechancen und Weiterbildungsperspektiven der angehenden Bankkaufleute nach der Ausbildung. Besonders erfreut zeigen sich die Lehrkräfte darüber, dass in diesem Jahr allen Absolventen ein Übernahmeangebot unterbreitet werden konnte.

Autor: Hans-Jürgen Nadler, OStR

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