Wenn Worte Farbe bekennen – Graffiti-Kunst zur Lektüre im Rahmen von „Kelheim und Regensburg lesen ein Buch“

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse FOS 10 gestalten ihre Schlagworte zur Lektüre „Lügen über meine Mutter“.

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Der stellvertretende Schulleiter StD Anton Kolbinger (1.v.l.), Schulleiter OStD Hubert Ramesberger (2.v.l.) und die Initiatorin des Projekts StRin Simone Mittermeier (1.v.r.) freuen sich über die gelungenen Graffiti-Kunstwerke.

KELHEIM. Am Beruflichen Schulzentrum Kelheim wurde Literatur in diesem Schuljahr nicht nur gelesen und analysiert, sondern sichtbar gemacht: Die Klasse FOS 10 setzte sich im Deutschunterricht intensiv mit dem Roman „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher auseinander – und verwandelte zentrale Gedanken des Buches in farbenfrohe Kunstwerke. Das Projekt fand im Rahmen der städteübergreifenden Aktion „Kelheim und Regensburg lesen ein Buch“ (https://kelheim-liest-ein-buch.de/; https://www.regensburg-liest-ein-buch.de/) statt, bei der sich zahlreiche Einrichtungen in der Region gemeinsam mit einer ausgewählten Lektüre beschäftigen und unterschiedliche kreative Zugänge dazu entwickeln.

Von der Lektüre zum Leitwort

Nach der gemeinsamen Lektüre und ausführlichen Besprechung des Romans entwickelten die Schülerinnen und Schüler prägnante Schlagworte, die sie besonders mit der Geschichte verbinden. Dabei ging es nicht nur um treffende Begriffe, sondern auch um persönliche Zugänge: Jedes Wort sollte aussagekräftig sein und einen zentralen Aspekt des Romans widerspiegeln.

In einem nächsten Schritt verfassten die Jugendlichen kurze schriftliche Statements. Darin begründeten sie, warum sie sich für ihr jeweiliges Wort entschieden hatten und welche Bedeutung es im Kontext der Lektüre für sie einnimmt. So entstanden sehr individuelle Perspektiven auf Themen wie Körperbilder, familiäre Rollen, gesellschaftliche Erwartungen und Selbstwahrnehmung.

Kreativer Höhepunkt: Graffiti-Workshop

Den künstlerischen Höhepunkt des Projekts bildete ein Workshop mit den Graffiti-Künstlern Oskar Schöttl (Künstlername: Skaro) und Florian Knieling (Künstlername: Frost). Zunächst erklärten die beiden Profis im Klassenzimmer Schritt für Schritt, wie ein Graffiti entworfen wird. Von der Ideenfindung über Schriftgestaltung bis hin zu Proportionen und Farbwahl erhielten die Schülerinnen und Schüler eine praxisnahe Einführung in die Kunst des Sprayens.

Es folgten „Trockenübungen“: Mit Bleistift fertigten die Jugendlichen erste Skizzen ihrer Schlagworte an und experimentierten mit Formen und Stilen. Erst als die Entwürfe standen, ging es an die praktische Umsetzung.

Neue Umsetzungsidee: Spraydose trifft Acrylfarbe

Im Unterschied zu einem früheren Projekt wurden diesmal im Innenhof der Schule ausschließlich die Hintergründe der Leinwände mit Spraydosen gestaltet. Unter Anleitung von Oskar Schöttl entstanden farbintensive Flächen, Verläufe und Strukturen, die den späteren Schriftzügen eine lebendige Basis gaben.

Die eigentlichen Schlagworte im Graffiti-Stil wurden anschließend im Klassenzimmer mit Acrylfarben ausgearbeitet. Diese Kombination aus gespraytem Hintergrund und detailreicher Acrylgestaltung ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, besonders präzise zu arbeiten und ihren Werken eine individuelle Note zu verleihen. Jede und jeder gestaltete eine eigene Leinwandseite und damit ein ganz persönliches künstlerisches Statement zur Lektüre.

Literatur wird sichtbar

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: kreative, ausdrucksstarke Graffitis in leuchtenden Farben, von denen jedes seine ganz eigene Bedeutung trägt. Die Werke zeigen eindrucksvoll, wie intensiv sich die Klasse FOS 10 mit dem Roman auseinandergesetzt hat – nicht nur inhaltlich, sondern auch emotional.

Das Projekt am BSZ Kelheim steht beispielhaft für die Idee von „Kelheim und Regensburg lesen ein Buch“: Literatur verbindet Menschen, regt zum Nachdenken an und kann, wie hier, sogar Wände zum Sprechen bringen.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

Auftritt der Tanzgruppe „Dance Fire“ am BSZ Kelheim

KELHEIM. Am 13. Februar 2026 bebte die Turnhalle des BSZ Kelheim: Mitreißende Musik, spektakuläre Hebefiguren und tosender Applaus machten die Zeugnisverleihung zum Halbjahr zu einem unvergesslichen Ereignis. Anlass waren nicht nur die Halbjahreszeugnisse und der offizielle Start in die Faschingssaison – ein ganz besonderes Highlight setzte die Tanzgruppe „Dance Fire“ gemeinsam mit ihrer Jugendformation „Young Fire“.

Initiiert wurde der Auftritt von einer Schülerin des BSZ Kelheim, die selbst aktiv bei „Dance Fire“ tanzt. Mit großem Engagement und viel Herzblut organisierte sie den spektakulären Auftritt ihrer Gruppe an ihrer eigenen Schule und verwandelte damit die Turnhalle in eine energiegeladene Showbühne. Schon beim ersten Takt sprang der Funke auf das Publikum über. Präzise Choreografien, beeindruckende Synchronität und akrobatische Elemente zeigten eindrucksvoll, warum „Dance Fire“ und „Young Fire“ aktuell zu den erfolgreichsten Tanzgruppen der Region zählen. Beide Formationen ertanzten sich in dieser Saison den Titel des Vize-Bayerischen Meisters – ein beachtlicher Erfolg, der die harte Trainingsarbeit der Tänzerinnen und Tänzer widerspiegelt.

Doch damit nicht genug: „Dance Fire“ setzte seinen Siegeszug auf nationaler und internationaler Ebene fort. Bei den Deutschen Meisterschaften in Ingolstadt krönte sich die Gruppe zum Vize-Deutschen Meister. Auf europäischem Parkett erreichten sie zudem einen hervorragenden dritten Platz und sicherten sich den Titel des Trize-Europameisters. Diese Erfolge unterstreichen eindrucksvoll das hohe Leistungsniveau und den außergewöhnlichen Teamgeist der Formation.

Für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium des BSZ Kelheim war der Auftritt ein echtes Highlight zum Start in die närrische Zeit. Zwischen Zeugnisübergaben und Faschingsvorfreude sorgten die Tänzerinnen und Tänzer für Gänsehautmomente und Standing Ovations. Schulleitung und Publikum zeigten sich begeistert von so viel Talent, Disziplin und Leidenschaft. Besonders stolz war man darauf, dass eine eigene Schülerin diesen Auftritt möglich gemacht und damit ihre Schule mit den Erfolgen ihrer Tanzgruppe verbunden hat.

Mit diesem energiegeladenen Startschuss in das zweite Schulhalbjahr und die Faschingssaison bewies das BSZ Kelheim einmal mehr: Schule kann nicht nur bilden, sondern auch begeistern.

Autorin: Yvonne Ruscheinsky, StDin

IHK-Ausbildungsscouts zu Gast an der FOS Kelheim

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Am Montag, den 02.02.2026, fand während der zweiten und dritten Unterrichtsstunde in der Aula unserer Schule eine Informationsveranstaltung der IHK-Ausbildungsscouts statt. Sie richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Fachoberschule (FOS) und bot ihnen eine wertvolle Gelegenheit, sich intensiv mit dem Thema der dualen Ausbildung auseinanderzusetzen.

Das Projekt der IHK-Ausbildungsscouts verfolgt das Ziel, Jugendliche frühzeitig bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und gleichzeitig dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Besonders wirkungsvoll ist dabei der Ansatz, dass Auszubildende selbst als Scouts auftreten und aus eigener Erfahrung berichten. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler authentische und praxisnahe Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe.

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In diesem Rahmen stellten zwei Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr die Ausbildungsberufe Industriekauffrau und Chemikant vor. Sie schilderten anschaulich ihren Ausbildungsalltag und erklärten typische Aufgabenbereiche, Anforderungen sowie berufliche Perspektiven nach Abschluss der Ausbildung. Darüber hinaus nahmen sie sich Zeit, Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten und persönliche Erfahrungen zu teilen.

Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmenden als informativ und praxisnah wahrgenommen und trug dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie neue berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Insgesamt stellte der Besuch der IHK-Ausbildungsscouts eine gelungene Ergänzung der schulischen Berufsorientierung dar.

Autor: Stefan Hermann, OStR

Informationsveranstaltung an der FOSBOS Kelheim


Kelheim. Am Dienstag, den 3. Februar 2026 findet in der Aula des Beruflichen Schulzentrums in Kelheim, Schützenstraße 30, um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zur FOSBOS statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Die Fachoberschule (FOS) existiert in Kelheim seit dem Jahr 2003. Damals startete die FOS mit vier Klassen und etwas mehr als 100 Schülerinnen und Schülern. Im Jahr 2006 kam dann schließlich die Berufsoberschule (BOS) hinzu, die Schülerzahl stieg dadurch auf 389. Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es in Kelheim zudem die FOS-Vorklasse, die die jungen Erwachsenen zielgerichtet an die bevorstehenden Anforderungen und Herausforderungen der FOSBOS heranführt.

Das Besondere an der FOSBOS ist, dass sie den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten einen passgenauen Einstieg - je nach bisheriger Bildungskarriere - ermöglicht. Beide Schultypen bauen daher auf einem mittleren Schulabschluss auf. Die FOS knüpft dabei nahtlos an die Schullaufbahn der jeweiligen Vorgängerschule an und richtet sich somit insbesondere an alle Absolventinnen und Absolventen der Real-, Wirtschafts- und Mittelschulen mit M-Zug sowie an alle Gymnasiasten mit der Vorrückerlaubnis für die 11. Jahrgangsstufe. Hinzu kommt in der 11. Klasse FOS noch die fachpraktische Ausbildung (kurz: fpA). Schülerinnen und Schüler, die die BOS besuchen möchten, müssen hingegen eine abgeschlossene Berufsausbildung beziehungsweise mehrjährige Berufserfahrung vorweisen. Sie durchlaufen deshalb an der Schule auch keine fachpraktische Ausbildung auf dem Weg zum Abitur mehr. Zudem führt die Berufsoberschule bereits nach einem Jahr zur Fachhochschulreife bzw. nach zwei Jahren zur fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife, an der Fachoberschule sind es zwei bzw. drei Jahre. Die Fachoberschule umfasst also die Jahrgangsstufen 11, 12 und 13, die Berufsoberschule dagegen die Klassen 12 und 13. Die Lerninhalte an der FOS und an der BOS decken sich jedoch aufgrund der identischen Abschlussprüfung.

Sowohl an der FOS als auch an der BOS müssen sich die Schülerinnen und Schüler für eine der angebotenen Ausbildungsrichtungen entscheiden. Dadurch erhalten die jungen Erwachsenen bereits an der Schule eine Orientierung für ihre berufliche Zukunft und können sich in ihrer Ausbildungsrichtung gezielt auf ihr geplantes Studium vorbereiten.

Das BSZ Kelheim bietet an der FOS die Ausbildungsrichtungen Technik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Sozialwesen an, an der BOS Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung.

Nach der 12. Jahrgangsstufe wird den Absolventinnen und Absolventen der FOS sowie auch der BOS die Fachhochschulreife verliehen, die ihnen den Zugang zu allen Fachhochschulstudiengängen ermöglicht, und zwar unabhängig von der besuchten schulischen Ausbildungsrichtung. Nach dem erfolgreichen Absolvieren der 13. Jahrgangsstufe erwerben die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS schließlich die fachgebundene Hochschulreife, d. h. die Möglichkeit eines fachrichtungsbezogenen Studiums an einer Universität, bzw. mit Nachweis einer zweiten Fremdsprache die allgemeine Hochschulreife, also die Möglichkeit, jeden Studiengang an der Uni zu wählen.

Die Anmeldung für die FOSBOS am BSZ Kelheim ist von Montag, 23. Februar 2026 bis einschließlich Freitag, 6. März 2026, montags bis donnerstags jeweils von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr und freitags von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr im Sekretariat des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Kelheim, Schützenstraße 30, 93309 Kelheim möglich.

Weiterführende Informationen zur Anmeldung bietet auch die Schulhomepage (https://www.bsz-kelheim.de/index.php/anmeldung-an-der-fosbos).

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Autor: Simone Mittermeier, StRin

Spannende Ballwechsel beim Volleyball-Turnier der FOSBOS Kelheim

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Volleyball-Turnier 2025.

Kelheim. Sportlicher Ehrgeiz, Teamgeist und faire Spiele prägten das schulinterne Volleyball-Turnier der Beruflichen Oberschule Kelheim, das am Donnerstag, den 19. Dezember 2025, in der schuleigenen Sporthalle stattfand. Von 8:00 bis 10:30 Uhr traten insgesamt sechs Klassen in einem abwechslungsreichen Turniermodus gegeneinander an.

 Spiel und Spaß stand beim Volleyball-Turnier im Vordergrund.

In der Vorrunde spielten die Teams in zwei Gruppen „jeder gegen jeden“. In Gruppe A standen sich die Klassen FT12a, FW12a und FS12a gegenüber, während in Gruppe B die Mannschaften BT11/12, FW12b und FS12b um den Einzug in die Finalrunde kämpften. Jedes Spiel dauerte elf Minuten und bot den Zuschauenden spannende Ballwechsel und knappe Entscheidungen.

 Das Team der Klasse FW12a ging am Ende als Sieger vom Platz.

Die anschließende Finalrunde sorgte für zusätzliche Höhepunkte: Im Spiel um Platz fünf setzte sich FS12b gegen FS12a durch. Das kleine Finale um Platz drei gewann die Klasse BT11/12 gegen FT12. Im mit Spannung erwarteten Finale trafen schließlich FW12a und FW12b aufeinander. Nach einem engagierten und fairen Spiel konnte sich die Klasse FW12a durchsetzen und den Turniersieg erringen.

Geleitet wurden die Spiele von den Schülerinnen Alexia Atanasiu (FW11a) sowie Johanna Piendl und Emma Bogner (beide FS11a), die alle beim TSV Abensberg Volleyball aktiv sind. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten die Sportlehrer Stefan Konstandin und Stefan Hermann, die die Turnierorganisation übernahmen.

Am Ende belegte das Team der FW12a den ersten Platz, gefolgt von FW12b auf Rang zwei. Platz drei ging an BT11/12, dahinter reihten sich FT12, FS12b und FS12a ein. Das Turnier zeigte eindrucksvoll, wie Sport den Zusammenhalt an der Schule stärken kann und war ein gelungener Vormittag für alle Beteiligten und Zuschauenden.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

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