Die Berufsfachschule für Kinderpflege kommt an das BSZ Kelheim!

Landrat Martin Neumeyer, Schulleiter OStD Johann Huber, der ständige Stellvertreter des Schulleiters StD Hubert Ramesberger und StRin Sabine Bodero (ab 2. Person v.l.n.r.) informieren die Vertreterinnen und Vertreter der Presse über die neu entstehende Berufsfachschule für Kinderpflege am BSZ Kelheim. (Quelle: Sonja Endl, Landratsamt Kelheim)

Kelheim. Pünktlich zum neuen Schuljahr 2022/23 wird das Berufliche Schulzentrum Kelheim um eine Schulart erweitert: die Berufsfachschule für Kinderpflege. Diese Neuigkeit haben Schulleiter OStD Johann Huber und Landrat Martin Neumeyer zusammen mit den Verantwortlichen für die neue Schulart, dem ständigen Stellvertreter des Schulleiters StD Hubert Ramesberger und StRin Sabine Bodero, den Vertreterinnen und Vertretern der Presse im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Erste staatliche Berufsfachschule im Landkreis Kelheim

OStD Johann Huber schilderte den Verlauf von der Idee bis zur konkreten Umsetzung und dankte dabei insbesondere Landrat Martin Neumeyer für die große Unterstützung von Seiten des Landkreises. „Die Berufsfachschule für Kinderpflege wird in die bestehenden Gebäude des BSZ Kelheim integriert werden. Bezüglich des Personals besteht eine enge Kooperation mit der Fachoberschule im Bereich Sozialpädagogik“, so Huber weiter. Der Schulleiter erläuterte, dass die neu entstehende Berufsfachschule für Kinderpflege ein zusätzliches Angebot in der Bildungslandschaft Kelheim darstelle und dass es sich hierbei um die erste staatliche Berufsfachschule im Landkreis Kelheim handle. Das Angebot richtet sich insbesondere an gute Schülerinnen und Schüler der Mittelschule mit qualifizierendem Abschluss und des M-Zugs sowie an Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Wirtschaftsschule.

„Quantensprung für den Standort Kelheim“

Auch Landrat Martin Neumeyer betonte, dass die neue Berufsfachschule für Kinderpflege genau zum richtigen Zeitpunkt komme, da die Berufsschulen nicht dauerhaft gesichert seien. Es sei ganz natürlich, dass es immer wieder Berufe gebe, die weniger gefragt seien. Daher müsse man sich als Standort immer wieder neu erfinden. Die Berufsfachschule für Kinderpflege stelle einen „Quantensprung für den Standort Kelheim dar“, so Neumeyer, da gerade im Bereich der Kinderpflege in den Kommunen ein enormer Mangel herrsche, der so auszugleichen sei. Dass in Kelheim nun ein solch zukunftsträchtiger Beruf angeboten werden könne, trage erheblich zur Standortsicherung bei.

Vorstellung der Berufsfachschule für Kinderpflege

Im Anschluss daran stellten StD Hubert Ramesberger und StRin Sabine Bodero die Berufsfachschule für Kinderpflege genauer vor. Die Ausbildung umfasst eine zweijährige schulische Berufsausbildung mit regelmäßiger Praxis in einer Kindertageseinrichtung. Der Unterricht besteht aus 35 Unterrichtsstunden pro Woche. Für den Beruf des Kinderpflegers/der Kinderpflegerin sind wesentliche Schlüsselqualifikationen (wie empathisches Umgehen mit kleinen Kindern, Vorbildfunktion, Übernahme von Verantwortung, Erziehungsfunktion, Teamfähigkeit, etc.) entscheidend, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen sollen. Das Interesse an der neuen Schulform ist schon jetzt groß, da es bereits Anmeldungen und Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern sowie Personalanfragen von anderen Schulen gibt. Zudem gibt es für die Ausbildung keine Altersgrenze nach oben.

Weitere Informationen zur Berufsfachschule für Kinderpflege am BSZ Kelheim:
Informationsveranstaltungen für interessierte Jugendliche und Eltern:
Samstag, 22.01.2022 - 10:00 Uhr - BSZ Kelheim (Aula)
Donnerstag, 27.01.2022 - 18:00 Uhr - BSZ Kelheim (Aula)
Anmeldezeitraum für die Berufsfachschule für Kinderpflege am BSZ Kelheim: 01.02.-11.03.2022

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

"Zuwachs" am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Kelheim

OStD Johann Huber (rechts) freut sich zusammen mit dem Schulleitungsteam über die neuen Kolleginnen und Kollegen am BSZ Kelheim.

Kelheim/Mainburg. Zum neuen Schuljahr 2021/22 darf das Staatliche Berufliche Schulzentrum Kelheim einige neue Kolleginnen und Kollegen willkommen heißen: Oberstudienrätin Barbara Wagner (Ernährung/Chemie/Ethik), Studienrat Daniel Huber (Deutsch/Geschichte), Studienrätin Caroline Kotschenreuther (Sozialpädagogik/Katholische Religionslehre) und Studienrätin Ulrike Riepl (Mathematik/Physik) unterstützen das Kollegium der FOSBOS.

Zudem erweitern seit September Studienrat Thomas Obendorfer (Metalltechnik) sowie Studienreferendarin Anja Schrödel (Wirtschaft/Englisch) das Team der Berufsschule. Auch die Außenstelle Mainburg freut sich über neue Gesichter: Fachoberlehrer Andreas Knäbl (Schreiner) und Lehrerin im Angestelltenverhältnis Antonia Zastera (Sattlerin) sorgen hier für weitere Unterstützung. Im Bereich der Berufsintegration verstärken Lehrerin im Angestelltenverhältnis Karina Myslakowski (Hauswirtschaft), Lehrerin im Angestelltenverhältnis Annette Jaap (Deutsch als Zweitsprache) sowie Lehrer im Angestelltenverhältnis Karl Heinz Lang (Meister) das bestehende Team.

Darüber hinaus begrüßt das BSZ Kelheim ganz herzlich Studiendirektor Hubert Ramesberger, der die Funktion als Ständiger Vertreter des Schulleiters übernimmt.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

Ehrung der "Super-Azubis 2021"

 

Die besten Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule Kelheim.

Kelheim. Zum Ende des zweiten Halbjahres des Schuljahres 2020/2021 wurden an der Berufsschule Kelheim 213 Auszubildende verabschiedet: aus der kaufmännischen Abteilung 22 Industriekaufleute, 10 Kaufleute Groß- und Außenhandel, 34 Kaufleute für Büromanagement, 28 Einzelhandelskaufleute, 23 Verkäufer/innen, 9 Friseurinnen/Friseure; aus der Metallabteilung 2 Anlagenmechaniker (Industrie), 9 Industriemechaniker, 1 Anlagenmechaniker (Handwerk-SHK), 5 Maschinen- und Anlagenführer, 3 KFZ-Mechatroniker; von der Außenstelle Mainburg 19 Raumausstatter, 8 Tischler, 5 Fahrzeuginnenausstatter, 35 Sattler. Zudem haben 75 Auszubildende den „Mittleren Schulabschluss“ erreicht.

Florian Wagner freut sich zusammen mit Landrat Martin Neumeyer und Schulleiter OStD Johann Huber (v.l.n.r.) über die Verleihung des Staatspreises.

 

„Wenig Gäste – tolle Ergebnisse“

Landrat Martin Neumeyer verglich in seiner Ansprache die Bestenehrung am Beruflichen Schulzentrum Kelheim mit den Olympischen Spielen in Tokio: Es seien zwar wenig Gäste anwesend, aber man habe tolle Ergebnisse vorzuweisen. Die Absolventinnen und Absolventen machten die Goldmedaille in ihrem Beruf und seien „best of school“. „Nie war er so wichtig wie heute: der Beruf“, so Neumeyer weiter. Der erfolgreiche Abschluss eröffne den Schülerinnen und Schülern viele Chancen im Leben. Aus diesem Grund freue er sich sehr über die guten Ergebnisse an der Berufsschule Kelheim.

Auch Jürgen Eixner, Direktor der AOK und Vorsitzender des Fördervereins, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum bestanden Abschluss und gab ihnen drei Wünsche mit auf den Weg: „Behalten Sie die Schule in guter Erinnerung! Bleiben Sie im Förderverein! Und vor allem – bleiben Sie gesund!“

Rede des Schulleiters

Schulleiter OStD Johann Huber begründete in seiner Rede, warum die Bestenehrung zum Ende der Berufsausbildung wichtig sei: „Es soll gewürdigt werden, dass die duale Ausbildung ein Markenzeichen der Bundesrepublik Deutschland ist. Mit dieser Veranstaltung soll der Stellenwert der dualen Ausbildung und die herausragenden Leistungen von Azubis und Ausbildungsbetrieben unterstrichen werden!“

Den Auszubildenden stellte er aufgrund ihrer herausragenden Ergebnisse beste Chancen auf einen erfolgreichen Start in das Berufsleben in Aussicht. „Sie können die Führungskräfte von morgen sein“, so Huber. OStD Huber bedankte sich bei den Ausbildern in den Betrieben sowie bei den Lehrkräften für ihre engagierte Arbeit mit den jungen Menschen. Auch an Landrat Neumeyer richtete er seinen Dank für den großen Kraftakt, den der Landkreis für den gesamten Sachaufwand leiste. „Sie investieren in die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler“, so Huber.

Zudem verabschiedete er vier Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand: Maximilian Diepold, Christa Kittl, Ludwig Mittl und Sebastian Stadler. Auch von StDin Karin Köglmeier muss sich das BSZ Kelheim verabschieden, da sie im nächsten Schuljahr als Schulleiterin an die Leo-von-Klenze-Schule in Ingolstadt wechselt. OStD Huber dankte allen für das große Engagement und ihre Leistungen für die Schule.

Verleihung der Preise

Im Anschluss an die Grußworte wurden die Preise an die besten Absolventinnen und Absolventen, die alle einen Notenschnitt von 1,0 vorweisen können, verliehen. Florian Wagner (Industriemechaniker bei Heidrive GmbH in Kelheim) bekam für seine herausragende Leistung sogar den Staatspreis von Landrat Martin Neumeyer verliehen. Es folgten die Preise des Landkreises Kelheim an Anna Abfalter (Sattlerin bei Sattlerei Sascha Schneider in Taufkirchen), Sophia Hofschuster (Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei Josef Schwarz & Sohn GmbH in Mainburg, Isabel Kolmeder (Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei Simon H. Steiner Hopfen GmbH in Mainburg) und Lea Unsöld (Raumausstatterin bei Raumausstattung Stefan llg in Senden).

Jürgen Eixner überreichte im Namen des Fördervereins Preise an Lisa-Marie Ebner (Kauffrau im Einzelhandel bei Penny-Markt in Abensberg), Esra Gün (Maschinen- und Anlagenführerin bei Wolf GmbH in Mainburg), Anna Mrfka (Fahrzeuginnenausstatterin bei F. S. Fehrer Fahrzeuginnenausstattung in Kitzingen) und Verena Stadler (Raumausstatterin bei Raumausstattung Schlegel in Wallerfing).

Für die musikalische Untermalung der Feier sorgte StR Simon Quoika.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

Auf die Plätze, knipsen, los!

Kelheim. Während beinahe alle Teile unseres Alltags von der Corona-Pandemie geprägt wurden, konnten wir den Schülerinnen und Schülern des BSZ Kelheim eine kleine Abwechslung vom „Lockdown-Blues“ ermöglichen. Von der Jugendsozialarbeit um Frau Gietl initiiert, wurde eine Foto-Challenge ins Leben gerufen, an der alle Schülerinnen und Schüler des BSZ Kelheim teilnehmen durften.

Dabei sollten sie möglichst eindrucksvoll ein Bild von ihrem Lieblingsplatz im Landkreis aufnehmen und bei der Jury, unterstützt von den Experten Georg Kluge und Anton Kobler, einreichen. Neben dem Anreiz, hinaus ins Freie zu schreiten, wurde auch ein Sachpreis an die Gewinnerinnen und Gewinner ausgeschrieben.

Die fünf Siegerinnen und Sieger wurden bei einer feierlichen Preisverleihung durch den Schulleiter, Herrn OStD Johann Huber, prämiert und die entsprechenden Bilder in der Aula ausgestellt. Das Projekt wurde vom Förderverein und der Jugendsozialarbeit am BSZ Kelheim unterstützt.

1. Platz: Johannes Bock (Bild 1)
2. Platz: Viktoria Auburger (Bild 2)
3. Platz: Marie Niebler (Bild 3)
4. Platz: Veronika Staudt (Bild 4) 
5. Platz: Vanessa Sattler (Bild 5)

Autoren: Andrea Gietl, Patrik Stemmer

Fairer Handel am BSZ Kelheim – Titel „Fairtrade School“ wurde verlängert

Das BSZ Kelheim freut sich sehr über die Verlängerung des Fair-Trade-Titels und die zugehörige Urkunde. (Bildquelle: Simone Mittermeier, StRin)

Kelheim. „Ihre Schule ist ja trotz der schwierigen Zeit wirklich sehr engagiert! Es macht großen Spaß zu sehen, dass sich der Gedanke des fairen Handels fest im Schulalltag verankert hat.“ Mit diesem Lob beginnt die Mail von Melanie Müller, Kampagnenleiterin bei TransFair e. V., dem unabhängigen Verein, der sich seit 1992 in Deutschland für Fairen Handel einsetzt. Damit bestätigt sie, dass sich das Berufliche Schulzentrum auch weiterhin mit dem Titel „Fairtrade School“ schmücken darf.

Die Schülerinnen des Fair-Trade-Teams stellten ihren „nachhaltigen Adventskalender“ in der Vorweihnachtszeit am BSZ Kelheim vor. (Bildquelle: Christine Linhard, LinAV

 

Während es das Siegel „Fairtrade Town“ bereits seit 2009 gibt – Abensberg gehört seit 2010 dazu, Kelheim seit 2012 und Mainburg seit 2014 – wird die Auszeichnung „Fairtrade School“ erst seit 2012 vergeben. 775 Schulen zählen inzwischen deutschlandweit dazu – bei 32.332 allgemeinbildenden Schulen zwar nur ein Prozentsatz von 2,4%, im Landkreis Kelheim sind es aber immerhin schon zwei, die Johann-Turmair-Realschule in Abensberg und das BSZ Kelheim. Beide sind seit 2016 dabei. Und auch die Realschule Mainburg und St. Anna in Riedenburg haben sich bereits beworben.

Am BSZ Kelheim stand jetzt die Titelerneuerung an. Das ist alle zwei Jahre der Fall. Das Fair-Trade-Team der Schule, bestehend aus Lehrkräften, Schülern und z. T. Eltern, muss gegenüber TransFair nachweisen, ob die fünf relevanten Kriterien auch weiterhin erfüllt sind. Dazu zählt u. a., ob der Faire Handel auch im Unterricht eine Rolle spielt, ob faire Produkte im Schulalltag angeboten werden oder ob es größere Aktionen rund um Fair Trade an der Schule gibt. Die Bestätigung, dass alles passt, kam nun also per E-Mail – die Freude darüber war groß bei Christine Linhard, Lehrerin am BSZ und Initiatorin der „Fairtrade School“, sowie ihrem Team.

Das letzte Jahr war dabei aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie natürlich nicht einfach gewesen. Weder der wöchentliche Schüler-Pausenverkauf noch der inzwischen übliche Weihnachtsbasar mit Produkten aus dem Fairhandelszentrum Langquaid war unter diesen Bedingungen möglich. Zwei Schülerinnen engagierten sich daraufhin auf andere Art und erstellten in der Vorweihnachtszeit Tag für Tag Türchen für einen „nachhaltigen Adventskalender“. Statt Live-Vorträgen zu Globalem Lernen erfolgte der Austausch ganz im Sinne digitalen Unterrichts 2021 eben per Videokonferenz. Brasilianische, georgische, iranische und chinesische Gaststudent*innen erzählten von ihren Heimatländern und diskutierten mit den sehr interessierten Klassen über Lebensmittelerzeugung, Frauenrechte, Kindererziehung, Nachhaltigen Tourismus und andere Aspekte der „Sustainable Development Goals“, der UN-Nachhaltigkeitsziele.

Mit Ausblick auf das neue Schuljahr erfolgt mit der Schulschokolade von „Plant for the planet“ demnächst eine Werbeaktion für neue Mitglieder – wenn es dann nächstes Jahr hoffentlich mehr und Konkreteres zum Planen und Durchführen gibt!

Autor: Christine Linhard, LinAV

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